_ metropa
(seit 2019)

Das Projekt metropa stellt den – gelungenen – Versuch dar, die Menschen von etwas träumen zu lassen, was noch nicht da ist, aber grundsätzlich möglich erscheint.
Über den Transmissionsriemen der eigenen Phantasie sehnt man sich eine Wirklichkeit herbei, woraus ein Druck entsteht. der die Herrschenden zwingt, zumindest darüber nachzudenken.
Am Anfang stand die simple Idee, alle europäischen Großstädte miteinander zu verbinden und dabei die Grenzen außer Acht zu lassen. Grafisch ergab dieses Gedankenspiel plötzlich einen Netzplan, der dem einer U-Bahn sehr ähnlich sieht.
metropa eroberte, auch begünstigt durch die beginnende Corona-Pandemie und der Klimabewegung, im Nu die Herzen und Hirne abertausender von Menschen, denn die Message ist einfach: das Verbindende steht über dem Trennenden.
www.metropa.eu
_ die Friedensbim
(2014-2021)

Im Zuge des Suttner-Hörbuchs geriet ich in die Kreise der Friedensaktivisten, und dort stieß mein bereits seit langem gehegter Traum einer Straßenbahn gefüllt mit Musik, Tanz, Kunst etc auf offene Ohren.
Und mit der konstruktiven Unterstützung der Wiener Linien konnte das Projekt sehr schnell und unkomkompliziert umgesetzt werden.
Sechsmal fuhr die FRIEDENSBIM (2014, 15, 16, 18, 19, 21), erreicht dabei tausende von Menschen und Passagiere. Vielleicht gelingt es ja, sie wieder aufzunehmen.
Würde mich sehr freuen!
Hier geht's zur
offiziellen Website der Friedensbim
_ MORGEN
(2014)

MORGEN war ein langgehegter Traum, der anläßlich der ersten Friedensbim 2014 endlich den geeigneten Rahmen fand und verwirklicht werden konnte.
Inzwischen längst vergriffen, geht es hier zur Online-Version der ersten (aber hoffentlich nicht einzigen) Ausgabe von MORGEN:
MORGEN – die Antwort auf HEUTE
Das Land Österreich (wie viele andere) leidet seit über 10 Jahren an der Krankheit des Gratisboulevards. Das Gratissegment scheint sogar das einzige in der ganzen Branche zu sein, das marktwirtschaftlich noch blendend funktioniert.
Die LeserInnen bekommen das Druckwerk gratis. Dadurch sind sie der Substanz quasi schutzlos ausgeliefert. Wo bei anderen Machwerken der Presse noch das Argument des Preises (zu hoch) oder des eigenen IQ (zu niedrig) wirkt, sind hier keine Zügel mehr angelegt. Die Leserschaft handelt hier ganz wider die Vernunft nicht nach dem Grundsatz "was gratis ist, kann nichts wert sein", sondern nach der Devise: einem geschenkten Gaul schaut man nichts Maul.
Dem Antijournalismus der hiesigen Gratiszeitungen sei mit MORGEN ein Denkmal gesetzt. Möge diese Krankheit bald durch Nichtbeachtung vorüber gehen.
Addendum:
Die Idee zu MORGEN ist natürlich keine neue. In New York City gibt es schon lange eine Zeitung namens the Onion. MORGEN war – zeitgleich mit dem Postillon (und später die österr. Tagespresse) der erste deutschsprachige Versuch einer reinen Fake-News_Zeitung, mit dem großen Unterschied, dass in MORGEN nur gute Nachrichten zu lesen waren.